Nur ein kleiner Teil des Sedimentgesteins wurde …

Bild cabochon Raymondo Gelato

…während der svekofenischen Orogenese gefaltet und migriert. Sie zeigen Fließfalten, die Strukturen der primären Sedimentschicht sind kaum erkennbar. Es handelt sich wahrscheinlich um vulkanoklastische Sedimente, die von einem aufsteigenden Granitkörper migriert wurden.

Das granitische Material der Leukosomen könnte auch ohne teilweise Fusion konkordant in die Sedimente eingedrungen sein. Aluminiumsilikat spielt in diesem Fall eine besondere Rolle. Abhängig von den P-T-Bedingungen der Metamorphose werden die Andalusit-, Sillimanit- und Kyanitmodifikationen aus Aluminiumsilikat gebildet.

Das Mineral ist farblos grau, bräunlich oder blassgrün, selten violett oder blau. Wenn Hypersthen- oder Rutilfasern eingebettet sind, werden im Schnitt des Cabochons helle Katzenaugen sichtbar. Sillimanit wird in guter Qualität als Edelstein verwendet, aber er ist bisher wenig bekannt.

Die beim Beschuss der Probe mit Elektronen freigesetzten Elektronen werden von verschiedenen Detektoren aufgezeichnet und synchron auf einem hochauflösenden Bildschirm mit großer Tiefenschärfe angezeigt. Für die hochauflösende Untersuchung von polierten und geschliffenen sowie rauen Probenoberflächen steht ein Sigma 300VP Feg Sem zur Verfügung. Granulitvorkommen in Mitteleuropa stehen immer in Zusammenhang mit tektonischen Scherzonen, weshalb sie vor allem im Böhmischen Massiv zu finden sind. Lagerstätten finden sich im Granulitgebirge Sachsens sowie in Teilen der Tschechischen Republik, Niederösterreichs und Südpolens. Es gibt auch Vorkommen in der Eifel und im Schwarzwald.

Nur ein kleiner Teil des Sedimentgesteins wurde …